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Neben Brandenburg wird auch Bayern weiterhin Telemedizinprojekte fördern. Insgesamt knapp elf Millionen Euro hat der Freistaat seit 1995 in telemedizinische Pilotprojekte investiert, jetzt werden zusätzliche Finanzmittel in Höhe von zwei Millionen Euro  für den weiteren Ausbau  zur Verfügung gestellt.

Soeben wurden dem Klinikum Augsburg 170.000 Euro genehmigt, mit dem es sein bestehendes telemedizinisches Angebot für Herzinfarktpatienten erweitern will. Damit sollen Rettungsdienste der Region Augsburg an ein Datennetz angeschlossen werden, mit dem die Daten von Herzinfarkt-Patienten aus dem Rettungswagen an das Klinikum Augsburg vorab übertragen werden.

Kommentar: Mit dem Klinikum Augsburg hat sich ein regionales Zentrum im Bereich Telemedizin etabliert. Zurzeit scheint diese regionale Zentrenbildung von Krankenhäusern unter Landesfinanzierung die einzige Möglichkeit zu sein, größere telemedizinische Projekte umzusetzen. Die offene Frage dabei bleibt: Wird die Telemedizin jemals in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen werden?

[ilink url=“http://www.ku-gesundheitsmanagement.de/index.php?option=com_content&view=article&id=4738:bayern-investiert-in-telemedizin&catid=1:news&Itemid=41″]Link zur Quelle (KU Gesundheitsmanagement)[/ilink]