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Was in den USA schon häufig genutzt wird, etabliert sich auch langsam und vorsichtig in Europa: die ärztliche Beratung in Apotheken. In Schweden können sich Kunden der Apothekenkette Kronans Droghandel künftig in der Apotheke ärztlich beraten lassen. In Kooperation mit einem finnischen Telemedizin-Unternehmen sollen in den Räumen der Apotheken  kleine Arztpraxen eingerichtet werden. Der Patient wird dort zunächst von einer Krankenschwester beraten, kann aber über das Internet einen Arzt konsultieren. Die Mediziner sind niedergelassene Ärzte aus der Umgebung, die außerhalb ihrer Sprechstunden für die Internetberatung bezahlt werden.

Die Kosten werden nicht von der Krankenkasse erstattet, der Patient muss rund 55 Euro aus der eigenen Tasche bezahlen. Die  Arztpraxen sollen als Test zunächst in drei Stockholmer Apotheken mit einem abgeschlossenen Raum eingerichtet werden.

In Schweden dürfen auch Krankenpfleger gewisse Medikamente verschreiben.

Kommentar: Ein ähnliches Projekt wird auch in der Schweiz aufgelegt,  jetzt wird diese Form der ärztlichen Beratung auch in Schweden getestet. In Finnland werden ebenfalls erste Pilotprojekte in diesem Bereich durchgeführt. Dadurch entsteht ein Trend in Europa, der sich auch auf Deutschland auswirken könnte. Die offene Frage bleibt: Werden sich auch in Deutschland ähnliche Formen der ärztlichen Beratung etablieren?

[ilink url=“http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/internationales/mini-arztpraxen-in-apotheken“]Link zur Quelle (Apotheke Adhoc)[/ilink]