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Die KKH-Allianz hat im letzten Jahr nach eigenen Angaben 589 Fälle von Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen aufgedeckt. Die Liste der Übeltäter führen laut der Krankenkasse die Physiotherapeuten/Krankengymnasten an. „Hilfsmittel von Orthopädietechnikern“ stehen auf dem achten Platz. Mit den Betrugsfällen waren Forderungen von 934.000 Euro verbunden, also rund 1.585 Euro je Fall.

Nicht immer kommt es dabei zu einer Strafverfolgung, beklagt der KKH-Allianz Chef Ingo Kailuweit. Er schlägt mehr Fortbildungsangebote für die Justiz, vor allem für Staatsanwälte, vor. Außerdem sollten den Versicherten in Zukunft nicht nur auf Antrag, sondern unaufgefordert eine Patientenquittung zur Verfügung gestellt werden.

Kommentar: Bei einem Leistungsvolumen von 5,4 Milliarden Euro handelt es sich bei den Forderungen und den aufgedeckten Fällen nur um eine sehr kleine Zahl. Offen ist die Frage, ob das nur die Spitze des Eisbergs ist oder ob das Problem des Abrechnungsbetrugs übertrieben wird?

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