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Der weltgrösste Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat 2011 einen Umsatz von 83,6 Mrd. Franken – 4,8 Prozent weniger als 2010 – erzielt. Unter dem Strich blieb Nestlé dank Kostensenkungen mit einem Reingewinn von 9,5 Mrd. Franken 8,1 Prozent über dem Vorjahresergebnis.

Wichtiger Faktor von Nestlés Erfolg ist das Geschäft in den Schwellenländern. Von den 5 Mrd. Franken, die Nestlé 2011 investierte, floss rund die Hälfte in Emerging Markets. Hier verbuchte Nestlé mit gut 13 Prozent dreimal soviel Wachstum wie in den Industrieländern. Allein in China wurden 5 Mrd. Franken umgesetzt.

Bis ins Jahre 2020 will Nestlé die Hälfte seiner Umsätze in Schwellenländern generieren. Zu diesem Zweck nutzt Nestlé Joint Ventures, um die lokale Präsenz zu stärken. Größere Übernahmen – wie das Kindernahrungsgeschäft des amerikanischen Pfizer-Konzerns – seien ebenfalls nicht auszuschließen.

[ilink url=“http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/trotz-schuldenkrise-nestle-schliesst-uebernahmen-nicht-aus/6216512-2.html“] Link zur Quelle (Handelsblatt)[/ilink]