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Der US-Pharmakonzern Abbott Laboratories hat im dritten Quartal 2012 aufgrund der Dollar-Stärke und einem rückläufigen Trend im Geschäft mit seinem Top-Medikament gegen Arthritis (Humira) einen Umsatzrückgang verbucht.

Der Umsatz des Unternehmens aus Chicago ging leicht um 0,4 Prozent auf 9,8 Mrd. Dollar zurück. Ohne den negativen Einfluss der starken US-Währung wäre der Umsatz um 4,1 Prozent gestiegen. Mit dem Medikament Humira Zwar steigerte Abbott zwar die Erlöse um mehr als zehn Prozent auf 2,3 Mrd.Dollar – im zweiten Quartal war betrug die Steigerung allerdings noch 17 Prozent.

Im gesamten Geschäft mit rezeptpflichtigen Arzneien setzte Abbott mit 4,4 Mrd. Dollar 2,4 Prozent mehr um. In der Ernährungssparte nahmen die Erlöse um 4,5 Prozent auf 1,6 Mrd. Dollar zu.

Seinen Gewinn konnte Abbott binnen Jahresfrist auf 1,94 Mrd. Dollar mehr als versechsfachen, was jedoch daraus resultiert, dass noch vor einem Jahr hohe Sonderkosten von 1,4 Mrd. Dollar die Zwischenbilanz geschmälert hatten. Vor Sonderposten verdiente Abbott pro Aktie 1,30 Dollar, zwei Cent mehr als von Analysten erwartet.

Für Anfang des nächsten Jahres soll die Aufspaltung des Unternehmens in AbbVie (Arzneimittelgeschäft) und Abbott (Ernährungssparte und Diagnostika-Bereich) vollzogen werden.

[ilink url=“http://www.abbott.com/news-media/press-releases/abbott-reports-double-digit-earnings-per-share-growth-in-the-third-quarter.htm“] Link zur Quelle (Abbott)[/ilink]