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Für die Abrechnung von Zytostatikarezepturen gilt für gesetzlich Versicherte die Hilfstaxe. Für Privatversicherte gibt es jedoch keine vergleichbare Vereinbarung. Kritik kommt daher vom PKV-Verband. Denn derzeit zahlten die Versicherten weit überwiegend den Listenpreis laut Lauertaxe – obwohl die Apotheken Einkaufsvorteile und Preisnachlässe aus Sicht des Verbandes generieren könnten.

Nachdem die privaten Kassen seit Anfang des Jahres 2011 von den gesetzlichen Herstellerrabatten (16 Prozent auf Arzneimitttel), die zuvor nur der GKV zustanden, profitieren, sollen künftig Apotheken den Patienten einen Abschlag von 20 Prozent des Apothekeneinkaufspreises gewähren. Weitere Einkaufsvorteile bzw. Preisnachlässe sollen die Apotheken behalten dürfen.

Beim Verband der Zytostatika herstellenden Apotheker (VZA) sieht man allerdings keinen Bedarf für Gesetzesänderungen. Erst müsse das Inkassoproblem gelöst werden. Bislang hat der VZA lediglich mit der Debeka vereinbart, dass parenterale Zubereitungen inklusive unterstützende Arzneimittel und verordnete Hilfsmittel direkt abgerechnet werden.

[ilink url=“http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/politik/pkv-will-20-prozent-abschlag?page=full#text“] Link zur Quelle (Apotheke Adhoc)[/ilink]