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Die Generikafirma Actavis hat aus Kostengründen zum 1. Juli seinen gesamten deutschen Apotheken- und Arztaußendienst eingestellt. Das Schweizer Unternehmen, das im April dieses Jahres vom amerikanischen Konkurrenten Watson übernommen wurde, stellt damit etwa 30 eigene Mitarbeiter sowie auch den Leihaußendienst frei. Der Konzern hat über die geplanten Maßnahmen Gespräche mit dem Betriebsrat aufgenommen. Bislang wurde niemandem gekündigt.

Infolge einiger gewonnener Ausschreibungen habe man zwar Erfolge verbucht, sei aber zu „maximaler wirtschaftlicher Disziplin“ gezwungen, so Thomas Heinemann, bei Actavis in München für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig.

Dramatische Umsatzrückgänge gebe es außerdem bei Pentalong (Pentaerythrityltetranitrat), dem wichtigsten Produkt des Konzerns in Deutschland: Nachdem die Krankenkassen die Erstattung des Medikaments in Frage gestellt hätten, sei das Geschäft regelrecht eingebrochen, so der Sprecher.

[ilink url=“http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/markt/actavis-streicht-kompletten-aussendienst“] Link zur Quelle (Apotheke Adhoc)[/ilink]