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Johann-Magnus von Stackelberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzen­verbandes, hält das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) für „einen Riesenerfolg“.  Das Gesetz sei ein „Paradigmenwechsel“, da für Analogpräparate – also Arzneimittel, die im Vergleich zu einem früher eingeführten Arzneistoff keine oder nur marginale therapeutische Unterschiede aufweisen – Herstellerfirmen keine hohen Preise mehr verlangen können. Das Einsparvolumen schätzt von Stackelberg auf bisher 120 Mio. Euro. Die politische Vorgabe der schwarz-gelben Koalition lag bei einer Einsparung im Arzneimittelbereich von 2 Mrd. Euro. Erreichen könne man diese Marke der Einschätzung von von Stackeberg zufolge nur über eine Nutzenbewertung von Arzneien auf dem Bestandsmarkt

Die Bilanz des AMNOG: Bei 17 Wirkstoffen wurde ein Zusatznutzen vom G-BA festgestellt, bei 12 nicht. Zu 21 neuen Arzneimitteln wurden dem GKV-Spitzenverband zufolge bislang Erstattungsbeträge ausgehandelt, zehn weitere Verhandlungen laufen noch.

[ilink url=“http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/54606/GKV-Spitzenverband-AMNOG-ist-ein-Riesenerfolg“] Link zur Quelle (Ärzteblatt.de)[/ilink]