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Die häufig diskutierte – einerseits erfolgversprechende und dann wieder totgesagte – elektronische Gesundheitskarte (eGK) wird nun sukzessive umgesetzt. Die AOK Niedersachsen will bis 2013 ihre Versicherten mit der „neuen“ Karte ausstatten.

[ilink url=“http://www.hausarzt.de/content/red.otx/1108,108377,0.html“]Link zur Quelle (hausarzt.de)[/ilink]

Kommentar: Im Wesentlichen beinhaltet die Karte keinen erheblichen Mehrwert. Das auf der Vorderseite aufgebrachte Foto hilft, vor Versicherungsbetrug zu schützen. Eine anfangs angedachte und mit den verschiedensten Interessengruppen diskutierte digitale Vernetzung wird mit der Karte nicht erreicht. Ärzte brauchen zum Auslesen der Karte neue Geräte; Patienten müssen der Weitergabe aller Informationen, die über die bisher verfügbaren Informationen hinausgehen, zustimmen. Eine standardisierte Neuerung kann somit noch nicht in Aussicht gestellt werden. Die gute Gesamtidee ist bundesweit in viele nicht zufriedenstellende Fragmente zerfallen. Es ist eine Frage der „Denke“, bis die Unterstützung für den wirklichen Mehrwert der Vernetzung sich auch im Gesundheitswesen niederschlägt.