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Die AOK und die DKV lösen ihre seit 2004 bestehende Kooperation mit Ergänzungstarifen zum Ende dieses Jahres auf.

Versicherte der AOKs Bremen/Bremerhaven, Nordost, NordWest und Rheinland-Pfalz/Saarland konnten im Rahmen der Zusammenarbeit Zusatzversicherungen für Zahnersatz, Sehhilfen, alternative Heilmethoden, Chefarztbehandlung, Zweibettzimmer im Krankenhaus oder Krankenversicherungsschutz im Ausland. Eine halbe Million AOK-Versicherte hatten solch eine Zusatzversicherung abschließen.

Hintergrund der Beendigung der Kooperation ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Demzufolge müssen alle privaten Versicherungstarife zum Dezember 2012 im Neugeschäft auf geschlechtsneutrale Beiträge (Unisex) umgestellt werden. Dies hat nach Ansicht der AOK erhebliche Auswirkungen auf die bisherigen AOK-exklusiven Tarife.

Zudem könnten seit 2007 auch gesetzliche Krankenkassen eigene Zusatzversicherungen anbieten.

[ilink url=“http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51831″] Link zur Quelle (Deutsches Ärzteblatt)[/ilink]