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Die Lage der größten deutschen Genossenschaftsbank ist weiterhin angespannt. Nachdem die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) erklärt hatte, mit rund 500 Mio. Euro (180 Mio. Euro Forderungen gegenüber spanischen Banken und weitere 330 Mio. Euro Hypothekenkredite) in Spanien im Risiko zu stehen, ist es fragwürdig, wie die Bank mit Sitz in Düsseldorf diese Risiken aus eigener Kraft stemmen will.

Im Notfall will die apoBank die Garantie in Anspruch nehmen, die der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) vor zwei Jahren über zunächst 200 Mio. Euro zur Absicherung von Wertpapieren mit einem Volumen von 300 Mio. Euro abgegeben hatte.

Zwar hat sich die Eigenkapitalquote von 7,2 auf 8,5 Prozent verbessert, dennoch muss Vorstandschef Herbert Pfennig bis 2018 die Kapitalbasis weiterstärken. Hierzu sollen die Genossenschaftsanteile von 1.500 Euro auf 2.000 Euro erhöht werden. Rund 250 Mio. Euro sollen hieraus der Bank zufließen, die derzeitig knapp 100.000 genossenschaftliche Mitglieder hat. Zusätzlich sollen die Versorgungswerke ihre stillen Einlagen „härten“.

Damit junge Mitglieder nicht überfordert werden, könnten außerdem die Anteile gespalten werden: Studenten müssen dann nur einen neuen Anteil zeichnen, die Angestellten drei bis vier und die selbstständigen Ärzte und Apotheker entsprechend noch mehr.

[ilink url=“http://news.doccheck.com/de/article/209759-hasta-la-vista-apobank/“] Link zur Quelle (DocCheck News)[/ilink]