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Seit Erhebungsbeginn des Apotheker-Konjunkturindexes im September 2010 wurde die aktuelle Geschäftslage von Apothekern noch nie so gut bewertet. Circa 28 Prozent aller  befragten Apotheker bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als positiv. Zugleich jedoch beurteilen fast genauso viele Apotheker ihre aktuelle Geschäftslage als negativ oder sehr negativ. Dies geht aus dem neuesten Bericht des Instituts für Handelsforschung nach der Befragung von 333 Apothekern hervor.

So sehen besonders große Apotheken mit einem Umsatz von mehr als zwei Mio. Euro  im Jahr aktuell und auch zukünftig eine Verbesserung der Geschäftslage. Während vor allen Dingen kleinere Apotheken lediglich mit einer Stabilisierung oder sogar mit einer Verschlechterung der Geschäftslage rechnen.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die deutschen Apotheker insgesamt jedoch zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Dies spiegelt sich auch durch den starken Rückgang von negativen Geschäftserwartungen wider.

Kommentar: Bereits seit 2008 zeichnet sich ein erhöhter Wettbewerbsdruck durch die immer schneller sinkende Zahl von Apotheken ab. Diesem Druck stellen sich Apotheker mit Zukauf von Filialen, neuen Serviceangeboten und Anschlüssen an Apothekenverbünde um Skalenerträge zu generieren und neue Kunden zu binden. Dabei stehen sie nicht nur mit stationären Apotheken sondern auch mit dem Onlinehandel in Konkurrenz, der bereits einen Marktanteil von 11 Prozent besitzt und weiter wächst.

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