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Lieferengpässe seitens der Pharmaunternehmen sorgen für Medikamentenknappheit oder -ausfall in deutschen Krankenhausapotheken. Laut Recherchen der „Berliner Zeitung“ seien in verschiedenen befragten Krankenhausapotheken ständig bis zu 20 Medikamente – und damit knapp ein Prozent der gewöhnlich verordneten Arzneien – nicht lieferbar. Die Kliniken wägten inzwischen sogar ab, welcher Patient Antibiotika dringender benötige, heißt es in dem Bericht.

Augrund fehlender Statistiken zu dieser Problematik, kann das genaue Ausmaß nicht beziffert werden. Doch Daten aus den USA beschreiben einen erkennbaren Trend: Zählte die dortige Arzneimittelbehörde FDA im Jahr 2006 noch gut 50 Lieferengpässe bei lebenswichtigen Arzneimitteln, waren es vergangenes Jahr bereits fünfmal so viele. Diese Entwicklung lässt sich auf Europa übertragen, denn Arzneimittel werden für den Weltmarkt hergestellt.

[ilink url=“http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/arznei-engpaesse–den-kliniken-gehen-die-pillen-aus-,10808230,16341350.html“] Link zur Quelle (Berliner Zeitung)[/ilink]