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Vertragärzte haben laut dem Beratungsunternehmen IMS Health im März dieses Jahres Arzneimittel und Impfstoffe für 2,62 Mrd. Euro (+2,6 Prozent) zu Lasten der GKV verordnet. In den ersten drei Monaten diesen Jahres sind die Ausgaben damit um 3,9 Prozent auf 7,54 Mrd. Euro gestiegen. Rückläufig ist jedoch die Ausgabenentwicklung der Impfstoffe, welche sich in Summe auf 62,1 Mio. Euro im März beliefen und somit 3,8 Prozent unter dem Vorjahresmonat liegen. Die Zwangsabschläge für Arzneimittelhersteller und Apotheker belaufen sich nach drei Monaten auf 937 Mio. Euro. Dabei entfallen 619 Mio. Euro auf die Hersteller und 318 Mio. Euro auf Apotheken.

Die Bedeutung der Rabatte ist auch bei den Generika gestiegen. Hier entfielen im ersten Quartal gemessen an der Zahl abgegebener Packungen 63 (60) Prozent auf rabattierte Produkte. Auch die Generika-Quote, der Anteil von Generika an allen GKV-Verordnungen im Markt patentfreier Arzneimittel, ist um 2 Prozent auf 81 Prozent gestiegen.

[ilink url=“http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik/article/812894/arzneiausgaben-legen-maerz-26-prozent.html“] Link zur Quelle (Ärzte Zeitung)[/ilink]