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Der nach Umsatz drittgrößte Klinikbetreiber in Deutschland, Asklepios, musste nach einem schwachen Auftaktquartal einen weiteren Gewinnrückgang hinnehmen. Trotz des um 2,8 Prozent gestiegenen Umsatzes auf 1,51 Mrd. Euro fiel der Überschuss um 19,5 Prozent auf 45 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei fast gleicher Bettenzahl versorgte die Hamburger Klinikkette 5,6 Prozent mehr Patienten. Der operative Gewinn (EBITDA) sank um 7,1 Prozent auf 120,4 Mio. Euro, die EBITDA-Marge ging um 0,8 Prozentpunkte auf 8 Prozent zurück.

Asklepios-Chef Ulrich Wandschneider sieht den Grund für diese Halbjahreszahlen in stark gestiegen Personalkosten durch höhere Tarifabschlüsse. Man werde versuchen durch weitere Effizienzsteigerungen und Zentralisierung den operativen Gewinn in diesem Jahr zu steigern.

[ilink url=“http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/krankenhausgruppe-personalkosten-druecken-gewinn-von-asklepios/8714218.html“] Link zur Quelle (Handelsblatt)[/ilink]