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Im Rahmen des Barmer GEK Heil- und Hilfsmittelreports 2012 sind Daten zum Hilfsmittelmarkt veröffentlicht worden. Laut Report beliefen sich die Ausgaben für Hilfsmittel auf 672,4 Mio. Euro (+0,91 Prozent). Damit ergab sich lediglich ein Ausgabenzuwachs von rund 6 Mio. Euro. Hierbei entfiel der Zuwachs nur auf die Männer (+5,4 Prozent). Die Ausgaben für Frauen sanken im Vergleich zum Vorjahr (- 1,86 Prozent).

Die Zahl der mit Hilfsmitteln versorgten Personen stieg jedoch deutlich: Rund 263.000 bzw. 15,87 Prozent mehr Personen als in 2011 erhielten  Hilfsmittel. Damit haben 21,1 Prozent der Versicherten (nach 18 Prozent im Vorjahr) mit Hilfsmitteln versorgt, was insgesamt 1,9 Mio. Personen entspricht.

Zum Hintergrund: Der Einsatz von Heil- und Hilfsmittel hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung sind die Ausgaben für Heil- und Hilfsmittel binnen fünf Jahren um 22 beziehungsweise 30 Prozent gestiegen. Allein die Hilfsmittelausgaben, wie bspw. für Einlagen, Rollstühle, Rollatoren oder Atemgeräte legten im letzten Jahr um 4,7 Prozent auf insgesamt 6,3 Mrd.Euro (Vorjahr: 6,01 Mrd. Euro) zu.

[ilink url=“http://www.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Presseportal/Subportal/Presseinformationen/Aktuelle-Pressemitteilungen/120918-PK-Heil-und-Hilfsmittel-2012/PDF-Report-Heil-und-Hilfsmittel-2012″] Link zum Report (Barmer GEK Heil- und Hilfsmittelreport 2012)[/ilink]