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Bayer stockt seinen Forschungsetat auf, denn von gleich fünf neuen Präparaten Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Augenleiden erhofft sich der Pharmakonzern einen Umsatz von 5,5 Mrd. Euro. Dies gab Vorstandsvorsitzender Dr. Marijn Dekkers am Mittwoch beim Presseforum „Bayer Innovations-Perspektive 2012“ vor rund 140 Journalisten in Leverkusen bekannt.

Für die vielversprechende Aussicht hat der Leverkusener Konzern kräftig investiert: Im laufenden Jahr habe 3 Mrd. Euro in die Forschung gesteckt. „Es ist damit das größte Budget unserer Branche in Deutschland“, sagte der Bayer-Chef. Der größte Anteil, etwa 2 Mrd. Euro, fließt in die Gesundheitssparte Health-Care, zu der auch das Pharmageschäft gehört. Rund 800 Mio. Euro an Forschungsgeldern steckt Bayer in seine Agrarchemiesparte Crop-Science, rund 200 Mio. in das Kunststoffgeschäft Material-Science.

Anders als Konkurrenten wie Pfizer oder Astra-Zeneca hat der Konzern derzeit nicht mit großen Nachschubproblemen zu kämpfen. Die Pharma-Pipeline sei mit aktuell 35 Projekten in der klinischen Entwicklung  gut gefüllt.

[ilink url=“http://www.bayer.de/de/news-detail.aspx?newsid=16541″] Link zur Quelle (Bayer)[/ilink]