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Der Bayrische Hausärzteverband und der Berufsverband der Pneumologen in Bayern haben in einer gemeinsamen Erklärung Vertrag zur telemedizinischen Betreuung von Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zwischen der AOK Bayern und der Firma SHL Telemedicine kritisiert.

„Nach unserer festen Überzeugung kann nur ein von Anfang an gemeinsam mit uns Ärztinnen und Ärzten geplantes und durchgeführtes Programm zum Erfolg führen. In jedem Fall ist eine telefonische Betreuung unserer Patientinnen und Patienten, die gänzlich losgelöst von unseren Praxen und ohne unsere Beteiligung abläuft, für uns völlig undenkbar“, heißt es in der Erklärung.

Ein weiterer Kritikpunkt: Das Projekt soll ausschließlich über Einsparungen, vor allem über weniger Krankenhauseinweisungen, finanziert werden. Die Verbände fordern Ärzte daher auf, sich genau zu überlegen, ob sie sich als Hausarzt oder Pneumologe daran beteiligen wollten.

Die Firma SHL ist ein internationales, börsennotiertes Unternehmen, das eine telemedizinische Betreuung von Patienten mit fortgeschrittener COPD über ein Call-Center in Düsseldorf organisiert. Neben dem Kontakt über das Callcenter kommt dabei auch ein technisches Gerät, das Vital- und anamnestische Daten des Patienten sammelt, zum Einsatz.

[ilink url=“http://www.bhaev.de/images/stories/rundschreiben_rundfaxe/2012-12-04_Dr_Geis_Dr_Weber_AOK_Bayern_Telemedizin.pdf“] Link zur Quelle (BHÄV)[/ilink]