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Immer mehr Firmen in Deutschland nutzen Werkstätten für Menschen mit Behinderungen als verlängerte Werkbank oder als Dienstleister. Für Unternehmen verschiedener Branchen wie bspw. Daimler, Dextro Energy oder Saturn und Mediamarkt, hat eine Kooperation mit gemeinnützigen Werkstätten wirtschaftliche Vorteile.

So sparen diese Unternehmen bis zu 50 Prozent Ausgleichsabgabe und profitieren zusätzlich von einem niedrigen Mehrwertsteuersatz. In Deutschland müssen Unternehmen ab 20 Mitarbeitern eine sogenannte Ausgleichsabgabe zahlen, wenn sie keine Menschen mit Behinderungen selbst beschäftigen.

Den wirtschaftlichen Wert der 2500 Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Deutschland schätzt Olaf Stapel, Vorstand der Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen in NRW, Hessen und Thüringen, auf einen Umsatz von etwa einer Milliarde Euro.

[ilink url=http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/soziale-einrichtungen-werkstaetten-werden-zu-dienstleistern-der-wirtschaft/6332294-2.html] Link zur Quelle (Handelsblatt)[/ilink]