Seite auswählen

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat Zahlen zur Beschäftigung im deutschem Gesundheitswesen veröffentlicht: Demnach waren in 2012 mit rund 5,2 Millionen Menschen und damit jeder achte Beschäftigte im Gesundheitswesen tätig. Seit dem Jahr 2000 ist die Beschäftigtenzahl im Gesundheitswesen um rund 950 000 Beschäftigte oder 22,6 % gestiegen. Gut drei Viertel ((75,8 %) der Beschäftigten sind Frauen, deren Anteil besonders in ambulanten und (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen (87,6 % beziehungsweise 85,0 %) hoch ausfiel.

Im Vergleich zu 2011 entspricht die aktuelle Beschäftigtenzahl einem Zuwachs von 1,9 Prozent oder 95.000 Arbeitsplätzen. Im Vorjahr fiel das Wachstum ähnlich stark aus (+87.000 bzw. +1,8%).

[toggle title_closed=“Arbeitsplätze in Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Gesundheitsversorgung “ hide=“yes“ border=“yes“ style=“white“ excerpt_length=“0″ read_more_text=“Mehr anzeigen“ read_less_text=“Weniger anzeigen“ include_excerpt_html=“no“]

  • in Praxen sonstiger medizinischer Berufe (+ 13 000 oder + 3,2 %)
  • in der ambulanten Pflege (+ 12 000 oder + 4,1 %)
  • in Arztpraxen (+ 7 000 oder + 1,0 %)
  • in Zahnarztpraxen (+ 6 000 oder + 1,7 %).
  • in Apotheken: Hier gab es einen Rückgang um 3 000 Beschäftigte (– 1,1 %).
  • in den Krankenhäusern (+ 18 000 oder + 1,6 %)
  • in der (teil-)stationären Pflege (+ 14 000 oder + 2,0 %)
  • in den Vorleistungsindustrien des Gesundheitswesens:  hier erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten, und zwar um 19 000 (+ 3,6 %)[/toggle]
Kommentar: Schaut man sich die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen in den einzelnen Versorgungsbereichen seit dem Jahr 2000 an, fällt auf, dass es in den ambulanten Einrichtungen einen Zuwachs von 28,4 Prozent auf 2,19 Mio. Personen gab. Die Beschäftigtenzahl in stationären/teilstationären Einrichtungen nahm im gleichen Zeitraum um lediglich 15,8 Prozent auf 1,94 Mio. Personen zu.

Den größten Anstieg der Beschäftigtenzahlen gab es bei in den Praxen sonstiger medizinischer Berufe, wo beispielsweise Physio- und Ergotherapeutinnen/-therapeuten arbeiten. Diese Berufsgruppen verzeichnen beachtliche Wachstumsraten und weisen in der Statistik innerhalb von 12 Jahren einen Zuwachs um knapp 80 Prozent bzw. um 194.000 auf 438.000 Personen auf. Ein fünftel des Beschäftigtenzuwachses seit dem Jahr 2000 (950.000) entfällt also auf diese Berufsgruppen des Gesundheitswesen.

[ilink url=“https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2014/03/PD14_075_23621.html“] Link zur Quelle (Destatis)[/ilink]