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US-amerikanische Wissenschaftler haben durch Studien an 119.000 weiblichen Probanden und 19.000 männlichen herausgefunden, dass Bewegung und körperliche Aktivität das Risiko für nächtliche Atemaussetzer (Schlafapnoe) reduziert. Dabei reicht schon wenig Bewegung und Sport am Tag aus, um nachts besser, entspannter und tiefer schlafen zu können.  

Die Deutsche Lungenstiftung weist darauf hin, dass lautes Schnarchen auch die Folge einer zunehmenden Verengung der oberen Atemwege sein kann, wenn die Rachen-Muskulatur beim Einatmen nicht genügend angespannt ist. Ältere Menschen können somit vom Schnarchen und Atemaussetzern betroffen sein, aber auch Jüngere sind prädestiniert, wenn sie rauchen und übermäßig viel Alkohol trinken oder aber adipös sind und zu viel Fettgewebe haben.  

Atemaussetzer können wenige Sekunden andauern, sich aber auch bis auf eine Minute steigern, weil die Muskulatur im Rachen- und Schlund-Bereich erschlafft. Es gibt mehrere Varianten des Schlafapnoe-Syndroms. Betroffene haben aber auch Atemregulationsstörungen, bei denen sie zu viel oder zu wenig atmen, wenn sie bestimmte Arzneimittel einnehmen, unter einer Herzmuskel- und Niereninsuffizienz und Hormonstörungen leiden oder aber einen Schlaganfall erlitten haben.  

Damit die Schlafqualität nicht leidet, raten Experten zu mehr Bewegung, denn ein Mangel an körperlicher Aktivität erhöht das Risiko für eine mögliche Schlafapnoe, wie die Studie aus den USA zeigt. Auszüge der Studie wurden bereits im Fachblatt „European Respiratory Journal“ vorgestellt.

Quelle: www.apotheken-umschau.de