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Das Bundeskabinett hat heute den vom Bundesministerium für Gesundheit vorgelegten Vorschlägen für kurzfristig wirksame Maßnahmen zu finanziellen Hilfen für Krankenhäuser zugestimmt. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sehen eine Entlastung der Krankenhäuser in den Jahren 2013 und 2014 in Höhe von rd. 1,1 Milliarden Euro vor.

Das Geld soll in diesem und kommenden Jahr fließen und unter anderem helfen, zehntausende tödliche Klinikinfektionen im Jahr einzudämmen. So soll deutlich mehr Hygienepersonal finanziert werden, darunter Fachkräfte in der Pflege, bestimmte Fachärzte und Beauftragte für mehr Sauberkeit in der Klinik. Auch steigende Personalkosten sollen ausgeglichen werden. Als weitere Maßnahme wird zur Stabilisierung der Versorgung ein Zuschlag eingeführt, durch den die in der Vergangenheit vielfach kritisierte „doppelte Degression“ für den Krankenhausbereich neutralisiert wird. Dazu kommt es, wenn Krankenhäuser zusätzliche Patienten versorgen. Dafür müssen sie Mehrleistungsabschläge hinnehmen.

Im vergangenen Jahr gaben die Krankenkassen 62,5 Milliarden Euro für Klinikbehandlungen aus. Die DKG hatte davor gewarnt, dass der Anteil der Kliniken in den roten Zahlen in diesem Jahr auf rund die Hälfte steigen könnte.

[ilink url=“http://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/presse/pressemitteilungen/2013-02/finanzhilfen-fuer-kliniken-beschlossen.html“] Link zur Quelle (BGM)[/ilink]