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Das Bundessozialgericht (BSG) hat eine Entscheidung zur fachübergreifenden Gründerschaft für medizinische Versorgungszentren (MVZ) getroffen: Das BSG stellt in dieser Entscheidung klar, dass der Erhalt des fachübergreifenden Charakters eines MVZ voraussetzt, dass für jedes der Fachgebiete mindestens eine halbe Arztstelle zur Verfügung steht.

Viele Zulassungsgremien müssen nun ihre Verwaltungspraxis ändern: Denn diese waren der Auffassung, ein MVZ müsse über zwei volle Arztstellen verfügen, sonst sei ihm die Zulassung zu entziehen. Diese Auffassung ist nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung nicht mehr haltbar.

[ilink url=“http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/vertragsarztrecht/article/812586/mvz-gruendung-halbe-arztstellen-reichen.html“] Link zur Quelle (Ärzte Zeitung)[/ilink]