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Der Stuttgarter Pharmahändler Celesio hat im ersten Halbjahr wegen hoher Abschreibungen im Zuge des Konzernumbaus rote Zahlen geschrieben. Für den Zeitraum Januar bis Ende Juni steht ein Verlust von 183,9 Mio. Euro in der Bilanz nach einem Minus von 30,2 Mio. Euro vor Jahresfrist. Davon fielen allein 179,4 Mio. Euro im zweiten Jahresviertel an.

Allerdings hätte Celesio ohne Abschreibungen (228 Mio. Euro) und Sanierungskosten im ersten Halbjahr dieses Jahres einen Gewinn in Höhe von 106,0 Mio. erwirtschaftet – knapp ein Fünftel mehr als im Vorjahreszeitraum. Daher sieht sich das Unternehmen um Chef Markus Pinger im Kerngeschäft auf Kurs: Der bereinigte operative Gewinn (EBITDA) nahm im ersten Halbjahr um 10,1 Prozent auf 283,5 Mio. Euro zu. Auch beim Umsatz konnte Celesio zulegen und setzte 11,25 Mio. Euro um (+ 1,8 Prozent).

Im Rahmen der Halbjahreszahlen gab Celesio heute zudem bekannt, die Groß- und Einzelhandelsaktivitäten in der Tschechischen Republik für einen Kaufpreis von insgesamt 84,5 Millionen Euro an die Investorengruppe Penta zu verkaufen. Neben dieser Transaktion steht im Zuge der strategischen Neuausrichtung der Verkauf von DocMorris an. Desweiteren wird der Veräußerung des Großhandels in Irland in Erwägung gezogen.

[ilink url=“http://www.celesio.com/de/Presse/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen_Konzern/264874.html“] Link zur Quelle (Celesio)[/ilink]