Seite auswählen

Der Stuttgarter Pharmahandelskonzern Celesio hat im vergangenen Geschäftsjahr lediglich 6,1 Mio. Euro – ein Bruchteil der 265 Mio. Euro aus 2010 – als Gewinn verbucht. Die Umsätze des Unternehmens stagnierten 2011 bei 23 Mrd. Euro (Vorjahr: 23,3 Mrd. Euro, – 1,1 Prozent). Insgesamt steuerte das Großhandelsgeschäft mit 18,8 Mrd. Euro (- 1,1 Prozent) den Großteil zum Konzernumsatz bei.

Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) brach um mehr als die Hälfte ein. Es blieben diesmal 434,9 Mio. Euro vor bzw. 236,8 Mio. Euro nach außerplanmäßigen Abschreibungen und Einmalaufwendungen – ein Minus von rund 58 Prozent.  Außerplanmäßige Abschreibungen im Ausland belasten den m-DAX Konzern, aber auch in Deutschland tut sich Celesio schwer: Der Umsatz von Gehe sank leicht um 0,1 Prozent auf knapp 4 Mrd. Euro.

Die zum Duisburger Mischkonzern Haniel gehörende Celesio beifindet sich derzeit in einer strategischen Neuausrichtung. Der neue Chef Markus Pinger kündigte diesbezüglich an: „Mit der Einleitung des Verkaufsprozesses für Movianto, Pharmexx und DocMorris haben wir jetzt weitere Portfolioentscheidungen für unsere Neuausrichtung getroffen.“