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Der Pharmahändler Celesio ist im vergangenen Jahr wegen des Konzernumbaus tief in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich fiel 2012 ein Verlust von 149 Mio. Euro an, Im Vojahr stand noch ein geringer Gewinn von 5,8 Mio. Euro in den Büchern.

Ein Grund für die roten Zahlen: Der Verkauf von Firmentöchtern (DocMorris, Pharmexx, Movianto, Cahill May Roberts), die Konzernchef Markus Pinger zu geringeren Preisen abgab als sein Vorgänger sie einst erwarb, führte zu hohen Wertberichtigungen. Operativ lief es dagegen besser. Der operative Gewinn (Ebitda) nahm 2012 um 9,5 Prozent auf 542,5 Millionen Euro zu. Sein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte Celesio sogar um 20,2 Prozent auf 370,1 Mio. Euro.

Ziel des derzeitigen Umbaus bei Celesio ist es, sich künftig wieder auf die angestammten Geschäfte Pharmahandel und Apotheken ausrichten. Dieses Jahr will Celesio vor allem den Aufbau seiner europaweiten Apothekenkooperation unter dem Namen Lloyds angehen. Ab 2014 werde der Konzern wieder profitabel wachsen

[ilink url=“http://www.celesio.com/de/Presse/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen_Konzern/315472.html“] Link zur Quelle (Celesio)[/ilink]