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Die im Juni 2010 aufgrund finanzieller Belastungen geschlossene Zusammenarbeit von Charité und Vivantes hat nach Angeben des Senats Einsparungen in Millionen Höhe bewirkt. Durch gemeinsame Projekte der beiden landeseigenen Unternehmen seien inzwischen 35,4 Millionen Euro eingespart worden, teilte die Senatsverwaltung für Wissenschaft mit. Großten Anteil an der Kostenersparnis habe mit 10,5 Mio. Euro vor allem das gemeinsame Kliniklabor, das das europaweit größte seiner Art sei. Ferne habe die Kooperation Einsparungen durch einen gemeinsamen Einkauf erzielt. Bis 2015 soll die Kooperation der Kliniken insgesamt 45 Millionen Euro bringen.

Kommentar: Der kommunale Klinikverbund Vivantes wird zumindest bis 2020 in Hand des Landes Berlin bleiben. Um die Wettbewerbsfähigkeit des Klinikbetreiber im Vergleich zu den privaten und kirchlichen Konkurrenten zu steigern, will das Land bis zu diesem Zeitpunkt Vivantes keine Gewinne entnehmen, 2010 waren es 6,3 Mio. Euro und  2011 5,1 Mio. Euro. Auch wenn Vivantes bezüglich der Rentabilität hinter der privaten Konkurrenz liegt, hat der größte kommunale Klinikverbund im Gegensatz zu vielen öffentlichen Wettbewerbern in den letzten Jahren stets schwarze Zahlen geschrieben. Wachsen will das Unternehmen auch mit besonderen Angeboten für zahlungskräftige Patienten. Die Erlöse der inzwischen fünf Komfortkliniken für Selbstzahler sind im vergangenen Geschäftsjahr von 10,2 auf 13,8 Millionen Euro gestiegen.

[ilink url=“http://www.berliner-zeitung.de/berlin/senat–zusammenarbeit-von-charit–und-vivantes-spart-35-millionen,10809148,24348278,view,asTicker.html“] Link zur Quelle (Berliner Zeitung)[/ilink]