Seite auswählen

Am 27. März 2014 veröffentlichte die Curanum AG mit Sitz in München ihren Konzernabschluss für das Jahr 2013.

Trotz eines respektablen Anstiegs der Konzernumsatzzahlen in Höhe von 1,6 Prozent und des operativen EBITDA um 6 Prozent auf insgesamt 34 Mio. Euro (Vorjahr: 32,2 Mio. Euro), musste das Unternehmen eine hohe Belastung des Konzernergebnisses in Höhe von 14 Mio. Euro hinnehmen.

Im Ergebnis hatte die geplante Sacheinbringung der Phönix Beteiligungs-GmbH in die Curanum AG zu dieser finanziellen Belastung geführt. So vielen in diesem Zusammenhang außerplanmäßige Abschreibungen für Immobilien und Beratungs- und Verfahrenskosten an. Der Erwerb von 78 Prozent der Curanum-Aktien durch die französische Korian S.A. im Frühjahr 2013 hat dazu geführt, dass diese auch die Einbringung der Phönix-Beteiligungs-GmbH angeboten hatte.

Die Klage einiger Minderheitsaktionäre gegen einen entsprechenden Hauptversammlungsbeschluss veranlasste Curanum dann zur Einleitung eines Eilverfahrens vor dem Landgericht München, welches jedoch von den Parteien als erledigt erklärt wurde, um weitere Verfahrenskosten zu vermeiden.

Von der Sacheinbringung wurde letztendlich abgesehen. Curanum und Phönix schlossen stattdessen einen Dienstleistungsvertrag, durch den Synergieeffekte für beide Unternehmen erzielt werden sollten.

Die Zweiteilung des Vorstands in Finanzvorstand und Vorstand des operativen Geschäftes bleibt bestehen. Jedoch wurde der Vertrag mit Frau Patricia Emmel als Finanzvorstand zum 31. März 2014 vorzeitig beendet.

[ilink url=“http://www.curanum.de/web_files/cms_daten/3601/20140327_pressemitteilung_gesch%C3%A4ftsbericht_gesch%C3%BCtzt.pdf“] Link zur Quelle (Curanum)[/ilink]