Seite auswählen

Laut des Versorgungs-Reports 2012 des Wissenschaftlichen Instituts der Allgemeinen Ortskrankenkassen (WIdO) wird der demografische Wandel in Deutschland die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) weit weniger belasten als angenommen. Der Anteil demenzkranker Menschen an der Bevölkerung wird zwar von zurzeit rund 1,4 Mio. auf 3 Mio. zunehmen, dennoch werden die Gesundheitsausgaben aufgrund des zunehmenden Anteils Älterer um 19 Prozent steigen. Dies entspreche aber lediglich einem Ausgabenzuwachs von 0,4 Prozent im Jahr und liege damit deutlich niedriger als das Jahresmittel der GKV-Ausgaben zwischen 2005 und 2009 von 3,7 Prozent.

Kommentar: Auch andere Studien haben zu ähnlichen Ergebnissen geführt. Hierbei werden aber zumeist nur die Ausgaben betrachtet; die Entwicklung der Einnahmen und häufig auch die Kosten für die Pflege bleiben häufig unberücksichtigt. Dennoch wird die steigende Lebenserwartung zwar zu höheren Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen führen, aber nicht zu einer Kostenexplosion.

[ilink url=“http://www.bibliomed.de/news/-/content/detail/552418″]Link zur Quelle (Bibliomed)[/ilink]