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In Deutschland ist die Zahl der Operationen am Herzen gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 374.000 Mal Patienten in deutschen Krankenhäusern am Herzen operiert.
 
Das waren 3,4 Prozent mehr Fälle als im Jahr davor. Die neuen Zahlen bestätigen einen Trend, der sich seit längerem abzeichnet. So gab es 2006, also fünf Jahre zuvor, nur knapp 314 000 Herzoperationen. Am häufigsten implantierten Ärzte 2011 einen Herzschrittmacher und Defibrillator – rund 118.000 Mal war das der Grund für den Eingriff. An zweiter Stelle lagen Operationen, in denen die Mediziner einen Bypass legten (82.000 Eingriffe). Die dritthäufigste Operation bestand darin, einen Herzschrittmacher und Defibrillator zu entfernen, zu korrigieren und zu wechseln (53.000 Eingriffe). Im Durchschnitt waren die Herzpatienten nach Angaben der Statistiker 70 Jahre alt. 63,4 Prozent von ihnen waren Männer.
 
[ilink url=“https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/zdw/2012/PD12_047_p002.html“] Link zur Quelle (Destatis)[/ilink]