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Ein völlig neues bildgebendes Verfahren soll Ärzten in Zukunft helfen, Krebszellen aufzuspüren. Verantwortlich für die neue Entwicklung zeigen sich iThera-Geschäftsführer Christian Wiest, Finanzchef Philipp Bell und die Professoren  für biologische Bildgebung des Helmholtz-Zentrums und der Technischen Universität München Daniel Razansky und Vasilis Ntziachristos.

Die neue Darstellungsmethode nennt sich Opto-Akustik. Dabei werden kurze Lichtblitze in den Körper gejagt, das Licht wird von Haut, Fett oder Blut absorbiert, je stärker, desto dunkler die Strukturen. Durch den Lichtblitz erwärmt sich das Gewebe und dehnt sich für den Moment etwas aus. Diese Minibewegungen erzeugen Druckwellen, die aus dem Körper zurückstrahlen. Ein vom Ultraschall her bekanntes Prinzip. Ein Rechner erzeugt aus den registrierten Daten ein Bild. Das Verfahren trägt offiziell den Namen multispektrale optoakustische Tomografie (MSOT). Die iThera Medical profitierte bei der Entwicklung von der drei Mio. Euro betragenden Förderung aus dem GO-Bio-Programm des Bundesforschungsministeriums.

Der Juror des Innovationspreises Klaus Engel ist von der Technik überzeugt. Sofern sie sich durchsetzt und bewährt, können viele Krankheiten früher erkannt und besser behandelt werden.

Das Unternehmen hat bereits erste Geräte an die Forschung verkauft.

[ilink url=“http://www.wiwo.de/technologie/forschung/innovationspreis-sieger-kategorie-startup-ithera-medical-der-klang-der-krankheit-seite-all/9716404-all.html“] Link zur Quelle (wiwo)[/ilink]