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Nach dem Verkauf der Versandapotheke DocMorris an den Schweizer Pharmagroßhändler Zur Rose laufen die Verträge der verbliebenen Franchise-Nehmer wie geplant weiter. Die rund 150 Vor-Ort-Apotheken dürfen Namen und Logo bis zum Ende ihrer Vertragslaufzeit – was je nach Abschluss mehr als 10 Jahre sein können – weiter führen.

Rund 500 Apotheken wollte der ehemalige Celesio-Chef Oesterle bis 2011 ursprünglich unter Vertrag haben. Die Zahl der DocMorris-Apotheken stagnierte zuletzt bei rund 150, Tendenz fallend.

Kommentar: Bei den Apotehken handelt es sich nicht um klassische Filialketten, sondern lediglich um das Branding selbständiger Apotheken, die von der starken Markenwahrnehmung profitieren wollten. Letzlich ist es aber zwischen den Markenpartnern und der Versandapotheke DocMorris in der Vergangenheit immer wieder zu Streitigkeiten gekommen: So konnten die Vor-Ort Apotheken von DocMorris nicht mit den Rx-Bonussystem der Versandspotheke mithalten. Zudem lagen im Rahmen einer Werbeaktion für die Versandapotheke z.B. bei Rewe Prospekte, Flyer und 5-Euro-Gutscheine aus, mit denen der Kunde jedoch keine Rezeptrabatte in den Filialen erhielt. Zur Rose“- Chef Walter Oberhänsli kündigte inzwischen an, dass man kein Franchise-Konzept unter der Marke DocMorris betreiben will.  

[ilink url=“http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/markt/docmorris-franchise-stirbt-langsam?page=full#text“] Link zur Quelle (Apotheke adhoc)[/ilink]