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Der US-Pharmakonzern Eli Lilly spürt die Konkurrenz durch Generikahersteller immer deutlicher. Der Überschuss ging binnen Jahresfrist um vier Prozent auf 827,2 Mio. Dollar zurück. Der Umsatz sank allerdings nur um ein Prozent auf 5,96 Mrd. Dollar.

Vor allem der Patentverlust beim einstigen Top-Medikament, dem Schizophrenie-Mittel Zyprexa, zehrte an den Gewinnen im vierten Quartal.

Lilly aus Indianapolis, das im Bereich der Diabetes-Medizin mit Boehringer Ingelheim zusammenarbeitet, zählt zu den US-Unternehmen, die derzeit Patentabläufe bei mehreren umsatzstarken Medikamenten verkraften müssen.

Neben Zyprexa wird Anfang 2014 voraussichtlich das verkaufsstarke Osteoporose-Präparat Evista den Patentschutz verlieren. Allerdings ist die Pipeline gut gefüllt: Derzeit hat der Konzern 13 Medikamente in der späten klinischen Testphase.

[ilink url=“http://investor.lilly.com/financials.cfm“] Link zur Quelle (Eli Lilly)[/ilink]