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Das US-Unternehmen Eli Lilly will durch Einsparungen mehr Gewinn einfahren. Grund hierfür ist, dass der Pharmariese derzeit Patentabläufe bei mehreren umsatzstarken Medikamenten verkraften muss.

Dazu zählt der einstige Kassenschlager Zyprexa gegen Schizophrenie, dessen Umsätze bereits eingebrochen sind. Das Patent-Aus für das Mittel Cymbalta gegen Depressionen (Jahresumsatz: 5 Mrd. Dollar) kommt im Dezember. Anfang 2014 dürfte dann auch das verkaufsstarke Osteoporose-Präparat Evista im Wettbewerb mit den günstigeren Kopien der Generika-Branche stehen.

Dennoch sieht Konzernchef Lechleiter das Unternehmen aus Indianapolis gut gerüstet für die Zukunft: 13 Medikamente seien in der späten klinischen Testphase. Für dieses Jahr rechnet mit einem leicht steigenden Umsatz zwischen 22,6 und 23,4 Mrd. Dollar. Deutlich Wachstumsimpulse werden von den Schwellenländern, besonders in Chinam sowie Japan erwartet.

 

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