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Ein Lizenzabkommen mit dem US-Pharmakonzern Johnson & Johnson (J&J) bringt dem Hamburger Biotech-Unternehmen Evotec Millionen ein. Nach einer Pressemitteilung des Unternehmens erhalte die J&J-Pharmatochter Janssen exklusiven Zugriff auf mehrere potenzielle Wirkstoffe gegen Depressionen. Evotec bekommt dafür 2 Mio. Dollar als Vorabzahlung sowie weitere 6 Millionen, wenn die Mittel bestimmte Tests bestünden.

Weitere Meilenstein-Zahlungen bis zu 67 Mio. Dollar werden fällig, wenn das Medikament auf den Markt gelange. Evotec werde einen Teil der Lizenzgelder an den Schweizer Pharmariesen Roche weiterreichen, dessen Forscher die Moleküle ursprünglich entdeckt hatten, hieß es.

Für Evotec ist es nicht die erste Vereinbarung mit Janssen. Im Juli hatte die Biotechfirma angekündigt, sie arbeite zusammen mit der J&J-Ableger an einem neuen Diabetes-Medikament. Partnerschaften mit großen Arzneimittelherstellern in der Wirkstoffforschung sind das Kerngeschäft des 1993 gegründeten Unternehmens. Zu weiteren Kooperationen zählt der belgische Pharmakonzern UCB, Novartis und die japanische Ono Pharmaceutical.

[ilink url=“http://www.evotec.com/archive/en/Press-releases/2012/Evotec-announces-NMDA-antagonist-license-agreement/2360/1″] Link zur Quelle (Evotec)[/ilink]