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Der Gesundheitskonzern Fresenius SE & Co. KGaA hat nach neun Monaten Höchstwerte beim Gewinn und beim Umsatz erzielt. Ohne Sondereinflüsse stieg das Konzernergebnis zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um mehr als ein Fünftel auf 682 Mio. Euro. Besonders Fresenius Kabi, das von Lieferengpässen bei Wettbewerbern profitierte, und der Klinikbetreiber Fresenius Helios haben hierzu maßgeblich beigetragen.

Insgesamt kletterte der Umsatz des Konzerns um 18 Prozent auf 14,1 Mrd. Euro.  Allein im dritten Quartal verdiente der Konzern unter dem Strich 248 Mio. Euro bei einem Quartalsumsatz von 4.864 Mrd. Euro.

Das Umsatzwachstum nach neun Monaten wurde von allen Konzernbereichen getragen:

  • Fresenius Medical Care: Die größte Tochter und Dialysespezialist litt zwar im dritten Quartal unter Währungseffekten, legte aber operativ weiter zu. Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz um 8 % auf 7,882 Mrd. Euro nach 6,616 Mrd. im Vorjahreszeitraum. Nach neun Monaten behandelte Fresenius Medical Care 256.521 Patienten in 3.135 Dialysekliniken.
  • Fresenius Kabi: Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 14 % auf 3.363 Mio. Euro (1.-3. Quartal 2011: 2.950 Mio. Euro). Das organische Umsatzwachstum betrug 9 %. Währungsumrechnungseffekte wirkten sich in Höhe von 4 % aus, Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzwachstum bei. Der EBIT stieg um 14 % auf 700 Mio Euro. Der EBIT-Zuwachs resultierte insbesondere aus der sehr guten Geschäftsentwicklung in Nordamerika und den Schwellenländern..
  • Helios: Der Klinikbetreiber Helios steigerte den Umsatz um 20 % auf 2.347 Mio. Euro  (1.-3. Quartal 2011: 1.950 Mio. Euro). Zum Umsatzwachstum trugen das sehr gute organische Wachstum von 5 % sowie Akquisitionen mit 17 % bei. Der EBIT stieg um 19 % auf 232 Mio. Euro.
  • Fresenius Vamed: Der Umsatz der auf Engineering- und Dienstleistungen für Krankenhäuser spezialisierten Tochter stieg um 12 % auf 536 Mio Euro (1.-3. Quartal 2011: 480 Mio Euro). Akquisitionen trugen 11 % zum Umsatzwachstum bei. Im 3. Quartal 2012 hat Fresenius Vamed von Helios die Rehabilitationsklinik Zihlschlacht, Schweiz, übernommen. Der EBIT stieg um 9 % auf 24 Mio. Euro.

Zum 30. September 2012 waren im Konzern 163.463 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (31. Dezember 2011: 149.351). Der Zuwachs von 9 % war hauptsächlich bedingt durch Akquisitionen

[ilink url=“http://www.fresenius.de/documents/FSE_Q3_2012_d.pdf“] Link zur Quelle (Fresenius)[/ilink]