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Der Gesundheitskonzern Fresenius aus Bad Homburg plant nach der Übernahme des privaten Klinikbetreibers Damp und des Katholischen Klinikums Duisburg weitere Käufe großer Krankenhäuser.

Fresenius-Chef Ulf Schneider kündigte gegenüber der „Wirtschaftswoche“ an: „Wir wollen weiter expandieren und an der Privatisierung teilhaben. In den ersten Monaten dieses Jahres sind bereits Kliniken mit einem Jahresumsatz von 400 Millionen Euro auf dem Markt.“

Wachstumsmöglichkeiten sieht Schneider auch im Ausland: „Vor allem im Unternehmensbereich Infusionslösungen und künstliche Ernährung setzt Fresenius auf das Wachstum in Schwellenländern wie Brasilien, Indien und China. Dort wollen wir in den nächsten Jahren um 15 bis 17 Prozent pro Jahr wachsen. Das ist doppelt so viel wie im Konzerndurchschnitt.“

Ein möglicher Verkauf könnte sich hingegen bei der Biotech-Sparte von Fresenius anbahnen. Hier erwirtschaftet der Konzern einen Umsatz von 30 Mio. Euro. Falls sich dieser Unternehmensbereich nicht zu einer tragenden Säule bei Fresenius entwickle, „suche man andere Lösungen“, so Schneider.

[ilink url=“http://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/gesundheitskonzern-fresenius-plant-weitere-klinikkaeufe/6457760.html“] Link zur Quelle (Wirtschaftswoche)[/ilink]