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Der Medizin- und Krankenhauskonzern Fresenius hat das Jahr 2012 mit einem kräftigen Gewinn- und Umsatzplus abgeschlossen. Vorstandschef Ulf Schneider kündigte auch für 2013 weitere Zuwächse für den Konzern und die wichtigsten Sparten an.

Glänzende Geschäfte der Infusions- und Generika­tochter Kabi sowie gestiegene Patientenzahlen bei der Krankenhaustochter Helios sorgten beim Umsatz für einen Zuwachs auf 19,3 Milliarden Euro. Im Vorjahr standen rund 16,4 Milliarden Euro in den Büchern des DAX-Konzerns.  Das organische Wachstum betrug 6 Prozent. Akquisitionen trugen 8 Prozent zum Umsatzanstieg bei.

Das um Sondereinflüsse bereinigte Konzern­ergebnis kletterte um mehr als ein Fünftel auf 938 Millionen Euro. Das um Kosten für die letztendlich gescheiterte Übernahme der Rhön-Klinikum AG bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich um 20 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro.

Die Zahlen der Konzernsparten:

  • Fresenius Medical Care: Der Umsatz im Geschaftsjahr 2012 wurde um 10 Prozent auf 13, Mrd. Dollar gesteigert. FMC baute seinen Gewinn auf 1,118 Mrd. Dollar aus, die Aussichten sind angesichts möglicher Einschnitte im US-Gesundheitssystem allerdings weniger vielversprechend als beim Mutterkonzern. Der seit Jahresanfang amtierende FMC-Chef Rice Powell geht im laufenden Jahr deshalb von einem stagnierenden Gewinn von 1,1 bis 1,2 Milliarden Dollar aus.
  • Fresenius Kabi: Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 15 Prozent auf 4.53 Mrd. Eur0. Unterm Strich stand ein Gewinn von 444 Mio. Euro in den Büchern. In Nordamerika stieg der Umsatz um 23 Prozent auf 1.236 Mio Euro  (2011: 1.002 Mio Euro). Zum ausgezeichneten organischen Wachstum von 11 Prozent trugen die Einführung neuer Produkte sowie anhaltende Lieferengpässe bei Wettbewerbern bei.
  • Helios: Der Klinikbetreiber Helios steigerte den Umsatz um 20 % auf 3,2 Mrd. Mio. Euro. Der Klinikbetreiber versorgt in seinen Kliniken jährlich mehr als 2,9 Millionen Patienten, davon mehr als 770.000 stationär, und verfügt insgesamt über mehr als 23.000 Betten. Das Konzernergebnis stieg um 25 Prozent auf 203 Mio. Euro.
  • Fresenius Vamed: Der Umsatz der auf Engineering- und Dienstleistungen für Krankenhäuser spezialisierten Tochter stieg um 15 Prozent auf 846 Mio.  Euro.

[ilink url=“http://www.fresenius.de/40_4682.htm“] Link zur Quelle (Fresenius)[/ilink]