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Fresenius Vorstandchef Ulf M. Schneider hat erneut sein Interesse an der Klinikkette Rhön-Klinikum bekundigt, allerdings liege der Fokus derzeit eher darauf kleinere und mittelgroße Unternehmen zu kaufen.

„Zur Zeit arbeiten wir nicht an großen Transaktionen, aber ausschließen möchte ich sie nicht“, so Schneider im Gespräch mit dem Wall Street Journal Deutschland. Mangels Gelegenheit sieht es im Moment eher nach einer Konsolidierung aus.

Bei Rhön-Klinikum hat Schneider die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Neuigkeiten gebe es noch keine, aber Schneider glaubt immer noch daran, dass man mit einem flächendeckendes Netzwerk an Krankenhäusern in Deutschland einiges erreichen könnte. „Wir schämen uns nicht (für das Übernahmeangebot an Rhön Klinikum), das war ein guter und in jeder Hinsicht valider Vorschlag“, sagte er. Wie sich der private Klinikmarkt mit Rhön-Klinikum und seiner komplizierten Aktionärsstruktur künftig entwickeln wird, erschließt sich auch Schneider derzeit nicht. „Ich weiß es nicht, wie das weitergehen wird, wir beobachten das mit Interesse“, sagte er.

[ilink url=“http://www.welt.de/newsticker/news3/article114399427/Fresenius-wartet-auf-neue-Kaufgelegenheiten.html“] Link zur Quelle (Welt)[/ilink]