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Zurzeit führen die DAK-Gesundheit und die Saint-Gobain BKK Gespräche über eine mögliche Fusion zum Jahreswechsel. Dabei liegt das Interesse der mit 6,5 Mio. Versicherten drittgrößten Krankenkasse an der mit 22.000 Versicherten eher kleinen BKK auf dem Bereich der betrieblichen Gesundheitsvorsorge. Hier will die DAK ihre Kompetenz durch die Fusion weiter stärken.

Die Kompetenz der Saint-Gobain BKK liegt in „maßgeschnei­derten Angeboten zur Gesunderhaltung von Beschäftigten in einer sich stark verän­dernden Arbeitswelt“, so Elke-Luise Müller, Vorstand der Saint-Gobain BKK. Die DAK-Gesundheit ist erst zu Beginn des Jahres aus der Fusion der DAK mit der BKK Gesundheit und der Axel-Springer BKK hervorgegangen.

Kommentar: Obwohl Krankenkassenfusionen jetzt unter das Kartellrecht fallen, wird es auch in Zukunft weiterhin Fusionen geben. Dabei nimmt die derzeit durch die gute finanzielle Lage den „Druck aus dem Kessel“ was zu einem Rückgang der Zahl der Krankenkassenfusionen geführt hat. Auch für das Jahr 2013 erwarten wir nur vereinzelte Zusammenschlüsse. Vor allem wenn ein strategischer Partner zur Ergänzung des eigenen Leistungsangebot gefunden wird, wie es in diesem Fall vorliegt. Allerdings könnte sich dies bei abschwächender Wirtschaftslage ändern und der Druck – vor allem auf finanzschwache Kassen – wieder steigen.

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