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Die aktuellen Zahlen der ABDA zur Umsatzstruktur der Apotheken für das Jahr 2011 zeigen, dass bei OTC-Medikamenten die Absatzzahlen rückläufig sind, aber der Umsatz bei den rezeptpflichtigen Arzneimitteln (Rx-Präparate) angestiegen sind.

Der Apothekenumsatz wuchs im letzten Jahr um 2,5 Prozent auf 40,9 Milliarden Euro, die Zahl der abgegebenen Packungen um 0,7 Prozent auf 1,4 Milliarden. Der Anteil der Rx-Präparate stieg auf 79,5 Prozent (2010: 79,2 Prozent) des Gesamtumsatzes von 32,5 Milliarden Euro. Seit 2004 steigen die Umsätze mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln kontinuierlich an. Krankenkassen werden damit immer wichtiger für die Apotheken

Der OTC-Bereich mit 4,5 Milliarden Euro Umsatz blieb 2011 konstant, allerdings sank die Zahl der abgegebenen Packungen um 7 Millionen (1,1 Prozent) auf 635 Millionen. Die Ursache für den Rückgang sieht die ABDA im Versandhandel und in Pick-up-Stellen in Drogerien.

Der Bereich der Selbstmedikation blieb mit 3,5 Milliarden Euro ebenfalls konstant, auch bei den verordneten OTC-Präparaten lag der Umsatz konstant bei 1 Milliarde Euro. Aber auch hier sank der Absatz um 5,4 Prozent auf 106 Millionen Packungen. Auf das Ergänzungssortiment und Krankenpflegeprodukte entfiel ein Umsatz von 3,9 Milliarden Euro, 2,6 Prozent mehr als 2010.

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