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Einer Umfrage der Schwenninger Krankenkasse zufolge bemängeln mehr als die Hälfte (54%) der gesetzlich Krankenversicherten das Engagement der Kassen im Bereich Prävention. Versicherte wünschten sich mehr Angebote, wie bspw. Kurse zur Stressbewältigung für Arbeitnehmer, Kurse zur gesunden Ernährung oder Rückenschule.

42 Prozent sprechen sich daher dafür aus, die angesammelten Milliarden-Überschüsse für eine bessere Gesundheitsvorsorge zu nutzen. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Erhebung der Schwenninger Krankenkasse, die 1.000 gesetzlich Krankenversicherte in Deutschland zur Prävention befragt hat.

Hierbei sollte jedoch erwähnt werden, dass ein gesetzlich festgelegter Richtwert die Präventionsaktivitäten der Kassen regelt: Für Angebote der Kassen  ist für 2012 eine Summe von 2,94 Euro je Versicherten vorgegeben. Für 2013 liegt der Betrag nur unwesentlich höher bei 3,01 Euro.

„Die Politik sendet mit diesem geringen Betrag falsche Signale aus. Sie sollte ein Zeichen setzen und den Richtwert deutlich erhöhen“, sagt Siegfried Gänsler, Vorsitzender des Vorstandes der Schwenninger Krankenkasse. Derzeit fließen rund 2,3 Prozent aller Leistungsausgaben der GKV in die Gesundheitsvorsorge.

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