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Die gesetzlichen Krankenkassen erzielen weiterhin satte Überschüsse, wenn auch nicht so rasant wie im vergangenen Jahr. So haben die Kassen nach einer Veröffentlichung des Bundesgesundheitsministerium (BMG) zur Finanzsituation im ersten Quartal 2013 voraussichtlich einen Überschuss von 850 Mio. Euro gemacht. Einnahmen in Höhe von rund 48,9 Mrd. Euro standen Ausgaben in Höhe von rund 48,0 Mrd. Euro gegenüber. Schon seit 2010 entwickelt sich die Finanzlage der GKV positiv, was zu historisch einmaligen Rücklagen von 28,3  Mrd. Euro bis Ende 2012 geführt hat.

Der Gesundheitsfonds hat aber saisonbedingt Verluste geschrieben. In der Gesamtbetrachtung von Krankenkassen und Gesundheitsfonds verzeichnete die GKV im 1. Quartal 2013 ein Defizit von rund 915 Mio. Euro nach einem Überschuss von rund 462 Mio. Euro im 1. Quartal 2012, weswegen die Reserven auf 27,7 Mrd. Euro zurückgegangen sind. Rund 16,4 Mrd. Euro davon liegen bei den Krankenkassen und rund 11,3 Mrd. Euro beim Gesundheitsfonds.

Kritik an der Fortsetzung von Preismoratorium und erhöhten Zwangsabschlägen kommt von Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI): „(…) Preismoratorium und Zwangsabschläge hätten beendet werden müssen.“, sagt Dr. Norbert Gerbsch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer . „Schon viel zu lange werden die pharmazeutischen Hersteller zu Unrecht einseitig belastet, während die Gesetzliche Krankenkasse Milliardenüberschüsse anhäuft.“

[ilink url=“http://www.presseportal.de/pm/21085/2497631/gkv-ueberschuesse-steigen-weiter-die-begruendung-des-bmg-zur-fortsetzung-der-zwangsmassnahmen-gegen“] Link zur Quelle (Presseportal)[/ilink]