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Die Vorstände gesetzlicher Krankenkassen haben im vergangenen Jahr teils deutlich höhere Bezüge erhalten. Das geht aus neuen Pflichtveröffentlichungen im Bundesanzeiger hervor.

Die GKV-Vorstände der drei größten deutschen Krankenkassen steigerten ihre Bezüge um durchschnittlich 5,5 Prozent, wobei vor allem der Barmer GEK Chef einen Gehaltssprung 10 Prozent hinlegte.

So erhielt mit Jens Baas der Chef der größten Versicherung, der Techniker Krankenkasse, 288 800 Euro – rund 12 000 Euro mehr als im Vorjahr. Der Vorstandschef der Barmer GEK, Christoph Straub, verdiente demnach 257 800 Euro plus eine Prämie von 25 000 Euro. Die Kasse hatte jüngst einen deutlichen Stellenabbau angekündigt. Der Chef der DAK Gesundheit, Herbert Rebscher, verdiente 246 600 Euro (Vorjahr: 242,540 Euro).

Im vergangenen Jahr waren die Vorstandsgehälter aller GKVen um 16 Prozent gestiegen.

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