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Nach Ansicht der Krankenkassen führen Kliniken vermehrt schwere Eingriffe, die medizinisch nicht unbedingt nötig sind. Der Anstieg bei den Behandlungszahlen sei nach Aussage von Wulf-Dietrich Leber, Leiter der Abteilung Krankenhäuser beim GKV Spitzenverband, teilweise ökonomisch motiviert.

Konkret schlage sich dies in einem Anstieg bei Behandlungen (+ 13 Prozent) zwischen 2006 und 2010 nieder. Nur 40 Prozent dieses Anstiegs seien aber durch die Alterung der Gesellschaft zu erklären. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie im Auftrag des Kassenverbands.

Als Hauptursache für die Entwicklung nehmen das mit der Studie beauftragte Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) und der Kassenverband an, dass die einzelnen Behandlungen den Kliniken immer höher bezahlt werden – und die Krankenhäuser daher die Zahl der lohnenden Behandlungen erhöhten.

[ilink url=“http://www.hausarzt.de/content/red.otx/1108,120407,0.html“] Link zur Quelle (Hausarzt.de)[/ilink]