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Der im 1. Halbjahr 2011 erzielte GKV-Überschuss von 2,42 Mrd. Euro (Vorjahr: 0,11 Mrd. Euro) ist im Wesentlichen auf Kostendämpfungsmaßnahmen im Arzneimittelbereich zurückzuführen. Die Ausgaben gingen hier um 6,3 Prozent zurück. Im ersten Halbjahr 2011 nahmen die Kassen insgesamt 91,7 Mrd. Euro ein und gaben etwa 89,3 Mrd. Euro aus. Im Vergleich der einzelnen Leistungsbereiche verzeichnete die häusliche Krankenpflege mit 12,1 Prozent den größten Zuwachs. Die Ausgaben für verordnete Hilfsmittel lagen mit 4,6 Prozent ebenfalls über dem durchschnittlichen Anstieg von 2,8 Prozent je Versichertem.

Kommentar: Trotz des positiven Ergebnisses ist nicht davon auszugehen, dass für Versicherte  Beitragsrückzahlungen bzw. für Leistungserbringer keine neuen Preisrunden bevorstehen. In den nächsten Tagen wird es zahlreiche Vorschläge zur Verwendung des Überschusses geben. Voraussichtlich wird es primär als Polster dienen, um zukünftige Defizite zu kompensieren.

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Link zur Quelle (Financial Times Deutschland)

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