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Nachdem im Jahre 2009 in der Rechtsmedizin  in Hamburg nach routinemäßigen Leichenschauen schwere Druckgeschwüre festgestellt wurden, hat sich darafuhin ein Aktionsbündnis in der Hansestadt gegründet, um die Dekubitus-Zahlen zu senken.

Es wurden daraufhin in Hamburgs Krankenhäusern durch Kontrolle und Wundmanager die Rate und die Schwere der Dekubitusfälle gesenkt. Jedes Krankenhaus wird zwei Mal im Jahr überprüft,  bei starken Verschlechterungen über zwei Grade bei einzelnen Patienten gibt es Sonderprüfungen.

Während auf Bundesebene Kliniken neu entstandene Druckgeschwüre nur im ersten Quartal eines Jahres dokumentieren müssen, haben sich die Hamburger Krankenhäuser bereit erklärt, das ganze Jahr zu dokumentieren und an die Landesgeschäftsstelle Externe Qualitätssicherung weiterzugeben.

Jetzt wurden die ersten Fallzahlen mit einer  risikoadjustierten Bewertung zum Dekubitus im Hamburger Krankenhausspiegel offen gelegt und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Von den knapp 95.000 Patienten, die 2010 in Hamburger Kliniken in stationärer Behandlung waren, haben sich 983 Patienten (1%) einen Dekubitus zugezogen. Nur zehn Patienten hatten sich ein gefährliches Druckgeschwüre des Grades vier zugezogen. Hamburg liegt damit knapp unter dem Bundesdurchschnitt von 1,1 Prozent.

[ilink url=“http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/683137/darum-gibt-hamburg-weniger-dekubitus-faelle.html“]Link zur Quelle (Ärztezeitung)[/ilink]

[ilink url=“http://www.hamburger-krankenhausspiegel.de/“]Link zur Quelle (Hamburger Krankenhauspiegel)[/ilink]