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Ein integriertes System für elektronische Patientendaten wird nur von rund zwei Drittel aller EU-Krankenhäuser eingesetzt, während jedes fünfte Krankenhaus noch Daten in Papierform verwendet. Zudem unterscheiden sich die Wege der Patientendatensammlung und -speicherung innerhalb der Europäischen Union sehr stark.

Dies wirkt sich hinderlich auf die Entwicklung des EU-Binnenmarkts und die Innovationen auf dem Gesundheitssektor aus. Nun soll das EU-finanzierte Pilotprojekt epSOS den Grundstein für den Austausch von Patientendaten bis 2015 legen.

In welche Richtung sich die Infrastruktur der Zukunft entwickelt, bleibt noch offen. Der Trend zu elektronischen Patientenakte scheint aber unabwendbar, wird aber wohl eher auf nationalen Kontaktstellen, beziehungsweise Vermittlern zwischen den Ärzten aufbauen.

[ilink url=“http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2012/03/13/european-privacy-association-%e2%80%9eelektronische-patientenakte-lasst-sich-nicht-aufhalten%e2%80%9c/“] Link zur Quelle (deutsche-gesundheits-nachrichten.de)[/ilink]