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Mit einem Umsatzplus von 3,5 Prozent hat die Hartmann Gruppe, Heidenheim, im Geschäftsjahr 2012 an das Wachstum der Vorjahre angeknüpft und mit 1.758 Mio. Euro erneut einen Rekordumsatz erzielt. Auf die Geschäftsbereiches des Traditionsunternehmens verteilte sich der Umsatz wie folgt:

  • Wundmanagement: 473,5 Mio. Euro
  • Inkontinenzmanagement: 629,5 Mio. Euro
  • Infektionsmanagement: 378,6 Mio. Euro
  • weitere Konzernaktivitäten: 276,8 Mio. Euro.

In den drei medizinischen Kernsegmenten stieg der Umsatz damit um 3,0 Prozent auf 1.481,6 Mio. Euro.

Qualitätsprobleme und Investitionen an mehreren Standorten haben beim Medizinartikelhersteller jedoch auf die Gewinne gedrückt. Wegen der Einmaleffekte sank das Konzernergebnis auf 55,4 Mio. Euro (Vorjahr: 70,8 Mio. Euro). Hartmann baut derzeit eine neue Fertigung in Russland auf. Außerdem legt das Unternehmen mehrere Standorte des 2008 übernommenen Pharmaherstellers Kneipp zusammen. Probleme mit Verpackungen bei sterilen Operationssets drückten zusätzlich auf das Ergebnis. Im operativen Geschäft legte Paul Hartmann hingegen zu: Das EBIT aus dem regülären Geschäft konnte um 2,5 Prozent auf 110,2 Mio. Euro gesteigert werden. Unter Berücksichtigung verschiedener Einmaleffekte  ging das EBIT jedoch um insgesamt 19,1 Prozent auf 87,0 Mio. Euro zurück. Im Vorjahr lag die Ertragskennzahl noch bei 107,6 Mio. Euro.

[ilink url=“http://www.hartmann.info/DE/159686.php“] Link zur Quelle (Hartmann)[/ilink]