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Das Bundesgesundheitsministerium (BGM) soll im kommenden Jahr rund 2 Mrd. Euro weniger ausgeben als 2012. Das sieht der Bundeshaushalt für 2013 vor, den das Kabinett am 27. Juni beschlossen hat.

Statt 14,485 Mrd. sollen im Geschäftsbereich von Gesundheitsminister Daniel Bahr dann noch 12,489 Mrd. Euro ausgegeben werden. Ausgleichen sollen dies die Beitragszahler mit den aus Überschüssen aufgebauten Rücklagen.
Ursächlich für die Budgetkürzung ist die von der Koalition als einmalig angekündigte Kürzung des Bundeszuschusses für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) von 14 auf 12 Mrd. Euro. 2014 soll der Betrag dann wieder auf den alten Stand steigen.

Den Krankenkassen fließt aus dieser Reduzierung nicht weniger Geld zu. Der Fehlbetrag wird aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds entnommen. Dieser verfügt gegenwärtig über Finanzreserven in Höhe von 8,5 Mrd. Euro.

[ilink url=“http://www.springermedizin.de/bund-kuerzt-2013-den-zuschuss-zur-gkv/3057240.html“] Link zur Quelle (Springer-Medizin.de)[/ilink]